Architekturfotografie des neuen Lehr- und Laborgebäudes der HTW Dresden

Architekturfotografie des Lehr- und Laborgebäudes der HTW Dresden

Für einen Einrichter durfte ich den neuen Lehr- und Laborgebäudekomplex der HTW Dresden dokumentieren. Der Neubau, realisiert von Rohdecan Architekten in Zusammenarbeit mit dem Staatsbetrieb SIB, ergänzt den bestehenden Campus durch einen klar strukturierten, L-förmigen Baukörper und eine zweigeschossige Krone.

Diffuses Licht als Vorteil für Materialtreue

Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrschte eine geschlossene Bewölkung – ein Vorteil, wenn es darum geht, Formen, Oberflächen und Farbwerte unverfälscht darzustellen. Die gleichmäßige Lichtsituation sorgte dafür, dass Fassaden und Innenbereiche ohne harte Schatten oder Reflexionen abgebildet werden konnten. Für technische und funktional angelegte Räume ist diese Neutralität oft die beste Basis.

Fokus auf Struktur, Flächen und Möblierung

Da der Einrichter den Innenausbau und die Ausstattung umgesetzt hat, lag mein fotografischer Schwerpunkt auf:

  • klaren Raumachsen und funktionalen Arbeitsbereichen
  • einheitlichen Materialflächen ohne störende Spiegelungen
  • Möblierung, die Arbeitsabläufe unterstützt
  • einer visuellen Dokumentation, die die Nutzbarkeit der Räume nachvollziehbar macht

Anstelle glänzender Highlights oder dramatischer Lichtsituationen stand hier die nüchterne, architektonische Realität im Vordergrund – genau das, was Planer, Architekten und Einrichter für ihre Projektkommunikation benötigen.

Architektur und Einrichtung im Zusammenspiel

Der Neubau folgt einer logischen Struktur, die sich in meinen Aufnahmen gut nachvollziehen lässt. Die Einrichtung fügt sich funktional in die Raumgeometrie ein und verleiht dem Gebäude die Nutzbarkeit, für die es geplante wurde: konzentriertes Lernen, saubere Abläufe im Laborbetrieb und klare Orientierung im Alltag der Hochschule.

Die Bildstrecke dient dem Einrichter als Referenzprojekt und zeigt, wie durchdachte Möblierung und ein sachlicher, zurückhaltender fotografischer Ansatz ein vollständiges Gesamtbild ergeben.

Hinweis: Da die Außenansicht zum Aufnahmezeitpunkt vollständig zugeparkt und durch Bauzäune verdeckt war, wurde das finale Sommerbild mithilfe KI‑gestützter Nachbearbeitung (Nano Banana Pro) erzeugt.

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